Schlafapnoediagnostik

Von einer schlafbezogenen Atemstörung wird gesprochen, wenn im Schlaf die regelmäßige Atmung in ihrer Tiefe vermindert oderSchlafapnoesyndrom unterbrochen ist. In entsprechenden Situationen ist die Zufuhr von Sauerstoff, die die Energieversorgung der Organe sicherstellt, sowie der Abtransport von Kohlensäure beeinträchtigt. Durch den Sauerstoffmangel sind insbesondere das Herz und das Gehirn gefährdet.

Kommt es zu starkem unregelmäßigem Schnarchen mit Atempausen, starker Tagesmüdigkeit sowie Blutdruckerhöhungen, liegt der Verdacht einer schlafbezogenen Atemstörung nahe.

Im Rahmen der weiteren Diagnostik führen wir ein ambulantes Schlafapnoescreening durch. Die Diagnose des Schlafapnoesyndroms wird mittels eines einfachen Monitoring-Gerätes gestellt, das der Patient über Nacht zur Überwachung von Atmung und Schlaf mit nach Hause nimmt. Sollte der Verdacht auf eine behandlungsbedürftige schlafbezogene Atemstörung bestehen, erfolgt anschließend eine weitere polysomnographische Diagnostik in einem Schlaflabor.

Am häufigsten wird zur Behandlung des obstruktiven Schlafapnoesyndroms eine nCPAP- bzw. nBiPAP-Therapie eingeleitet. Durch eine Erhöhung des Druckes der Atemluft werden die oberen Atemwege stabilisiert und somit deren Erschlaffung und Verschluss vermieden.

Unsere Praxis ist Partner des schlafmedizinischen Zentrums im St. Hedwig Krankenhaus. Dort werden Polysomnographien (Untersuchung von Hirnstromkurven, Atmung, Kreislauf usw.) durchgeführt. Informationen zum schlafmedizinischen Zentrum St. Hedwig Krankenhaus finden Sie auf der Internetseite www.somnolab-berlin.de.

Schlafender

Messstation in Betrieb

 
© 2016 Dr. med. A. Linnhoff | created by portamed
Telefon +49 (0)30 881 19 55 | dr.linnhoff@lungenpraxis-linnhoff.de